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LKW-Navi: worauf es ankommt

Ein Pkw-Navi schickt dich unter jede Brücke, die zu niedrig ist. Ein LKW-Navi rechnet mit deinen Maßen. Was du beim Kauf vergleichen solltest.

Von Dimitri Baitinger · Stand 10.10.2026

Ein normales Navi kennt nur die Straße. Ein LKW-Navi kennt auch das Fahrzeug: Höhe, Breite, Länge und Gewicht werden im Profil hinterlegt, und die Route meidet, was nicht passt. Das ist der ganze Unterschied, und er ist groß.

Das Fahrzeugprofil

Ohne Profil ist ein LKW-Navi nur ein teures Pkw-Navi. Lege beim ersten Start Höhe, Breite, Länge, Gesamtgewicht und Achslast an. Wer mit Anhänger oder Auflieger fährt, braucht das Profil der ganzen Kombination. Gefahrgut gehört ebenfalls hinein, wenn du es fährst.

Worauf du beim Kauf achtest

Die Geräte der Liste

GerätBildschirmBesonderheit laut Angebot
Garmin dēzl LGV7207 ZollRouten nach Größe und Gewicht, Warnungen vor Brückenhöhen und engen Kurven, Sprachsteuerung
TomTom GO Expert Plus7 Zoll, 1280 × 800TomTom Traffic, Updates über WLAN, Magnethalterung im Lieferumfang
Garmin dēzlCam LGV7107 ZollDashcam eingebaut, Kollisionswarnung, Spurhalteassistent

Angaben aus den Amazon-Angeboten, Stand 10.10.2026. Die Geräte stehen mit Kaufknopf unter Navi und Funk.

Navi mit Dashcam?

Das dēzlCam spart ein Gerät und eine Steckdose. Dafür gilt: Eine Dashcam im Fahrzeug filmt auch andere Verkehrsteilnehmer. Wer die Aufnahmen weitergibt oder veröffentlicht, bewegt sich datenschutzrechtlich auf dünnem Eis. Für den Eigenschutz bei einem Unfall nutzen viele Fahrer sie trotzdem. Informiere dich vorher, was für dich gilt, besonders wenn der Arbeitgeber das Fahrzeug stellt.

Und das Handy mit Google Maps?

Für Routen im Pkw reicht das oft. Für den LKW fehlen die Fahrzeugdaten und die Brückenhöhen. Wer regelmäßig in fremden Städten fährt, spart mit einem echten LKW-Navi Nerven. Als Zweitgerät für Verkehrsmeldungen ist das Handy dagegen gut.